Hallo liebe Mitstreiter,

jetzt geht’s bald los!

Damit ihr euch schon mal einen Überblick über die Arbeiten machen könnt, die auf uns zukommen, hier der Arbeitsplan.

Zuerst zeige ich euch die Terminplanung, die mir die Schlossverwaltung und das Veranstaltungsmanagements zugeschickt hat:

———————————————————————————————————-

Freitag 10.Juni:

Anreise Parkettleger on Tour; Finale Abstimmungen im Schloss (Klose/Metzner/Rakowski/Brand…) Uhrzeit bitte noch festlegen (Klose)

Unterkunft und Logistik ist vorbereitet (Rakowski)

Samstag 11. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten/Vorbereitungen

Sonntag 12. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten/Vorbereitungen

Ggf. private Baustellenbesichtigung Brand

Montag 13. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten

Dienstag 14. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten

Baustellenbesichtigung Brand

Mittwoch 15. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten

Donnerstag 16. Juni:

Ausführung Parkettarbeiten

Produktpräsentation Hersteller im Konzertsaal

Freitag 17. Juni:

Übergabe der fertigen Böden an die Stiftung, Danksagung

Presse/Öffentlichkeit?

Abreise Parkettleger on Tour

Samstag/Sonntag:

Konzert im Festsaal (?)

————————–

Liebe Beteiligte,

hier die Terminplanung für den 17.6.:

12.00 Uhr Pressetermin zur Übergabe (Teilnahme Parkettleger)

14.00 Uhr Geschlossene Veranstaltung mit Zeitzeugengespräch

17.30 Uhr Konzert

Für den 18.6. ist ein Tag der offenen Tür geplant.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Nancy Richter

Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

———————————————————————————————————-

Soweit die grobe Planung der Veranstalter.

Meine Terminplanung sieht etwas anders aus.

Wer bis jetzt dabei war weiß, wir beginnen, wenn wir da sind. Sonst langt uns die Zeit nicht.

Wir werden uns in drei Gruppen aufteilen:

  1. Gruppe/ Sven Grunwald. Diese Gruppe beschäftigt sich mit einem kleinen Raum von ca.20 qm. Sven hat hierfür das Muster entworfen und leitet auch die Gruppe.
  2. Gruppe/ Steve Klose. Hier wird der belegreife Unterboden hergestellt.
  3. Gruppe/ Ernst Müller. Wir werden die Tafeln anfertigen.

Die Gruppeneinteilung erfolgt nach Bedarf, das heißt, wo Not am Mann ist, wird zuerst gearbeitet.

Wichtig ist, dass durchgehend an allen Positionen gearbeitet wird und wünschenswert wäre, dass möglichst jeder mal an jeder Station eingesetzt wurde.

ESTRICH:

Im ganzen Schloss befindet sich ein Zementestrich mit Fußbodenheizung, ca.15 Jahre alt.

Daher hat der Saal mit 113 qm auch 2 Dehnungsfugen.

Beim Unterboden liegen folgende Arbeiten an:

Verharzen der Risse mit Armierungsgewebe,

Spachteln und Verlegen der Entkopplungsmatte.

Nach der Verlegung der Tafeln, 10 mm, haben wir die Höhe zum bereits bestehenden Parkett erreicht.

Der Aufbau des Unterbodens ist eine Empfehlung der Fa. Uzin, welche auch das Material zur Verfügung stellt.

Dies muss sowohl im Saal als auch im kleinen Raum gemacht werden.

ZUSCHNEIDEN und ZUSAMMENBAU der Tafeln:

Das Muster wurde uns vorgegeben und  lag nach den alten Unterlagen in diesem Raum, außerdem ist ein angrenzender Raum bereits mit diesem Muster verlegt.

Die Tafeln haben eine Größe von ca. 38,75 cm

Wir müssen die vorhandenen Stäbe zuschneiden, wobei sehr genau gearbeitet werden muss.

Jede Platte wird nach den Vorgaben zusammengeleimt und anschließend verlegt.

Die Verlegung erfolgt diagonal. (s.Plan unten)

Benötigte Maschinen:

1 Kreissäge zum Auftrennen der Mitte

1 Kreissäge zum Nachschneiden

1 Kreissäge für den Mittelstab

1 Kreissäge für den zweiten Kopf des Mittelstabs

1 Kreissäge für die Umfassungsstäbe

1 Kreissäge für die Dreiecke

1 Tischfräse für das Innenfeld

1 Tischfräse, um außen an der Tafel vorbei zu fräsen.

1 Oberfräse für die Rundung

Es gibt natürlich noch das eine oder andere Problem, das wir erst vor Ort besprechen können, z.B. die Breite des Frieses, außerdem liegt eine Kaminmarmorplatte schon jetzt zu tief und wir werden hier eine Schräge anarbeiten müssen. Und unter die Vertäfelung müssen wir auch arbeiten. Siehe Plan. Das sind nur die mir bisher bekannten Probleme. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir sie, wie immer, alle lösen.

Jeder Teilnehmer bekommt eine genaue Arbeitsanweisung zugeschickt, in der genau auf den Zuschnitt für die Tafeln und die damit verbundenen Schwierigkeiten eingegangen wird. Da wird genaues Arbeiten unserer größte Herausforderung sein.

Solltet ihr dazu oder zum zeitlichen Ablauf noch Fragen haben, dann meldet euch.

Ernst Müller, Steve Klose, Christian Elsässer, Sven Grunwald und Renate Müller